Verrucano

Verrucano

Fundort: Murg, Mels, Weisstannen, Schilstal, Sernftal, Pizolgebiet, Kärpfgebiet

Region:   Glarus – St. Gallen – Schweiz

Farbe:     lauchgrün, violettgrau, violett, blutrot

Der Name Verrucano gibt uns keine Auskunft über die Ausbildung des Gesteins. Die Bezeichnung stammt aus Italien (Castello Verruca bei Pisa). Im Jahre 1850 überträgt Bernhard Studer diesen in der Toscana geprägten Terminus auf analoge Gesteinsabfolgen in den Schweizer Alpen. Die blutroten Tonschiefer, Sandsteine und Brekzien bei Murg (lokaler Name Murgerstein oder Rotrisistein) und die violett, roten Sernifite bei Mels (Melserstein) repräsentieren nur einen kleinen Teil der Verrucano Gesteinspalette. Das Alter der Gesteine im Verrucano ist schwierig zu bestimmen, doch dürften Verrucano Ablagerungen im späten Karbon und während des Perm (Zeitraum ca. 300-250 Millionen Jahre) stattgefunden haben. Da im Verrucano keine Ueberreste von Pflanzen und Tieren vorkommen muss das Klima in diesem Ablagerungsbereich lebensfeindlich, wüstenhaft gewesen sein.

0
    Dein Warenkorb
    Dein Warenkorb ist leerWarenkorb