Radentheinit

 

Radentheinit

Fundort:            Radenthein

Region:              Kärnten, Oesterreich

Farbe:                blau bis hellblau, rotbraun, silbrig, grau, braunschwarz

 

Benannt nach dem Fundort Radenthein am Eingang zum Nationalpark Nockberge in Kärnten, Oesterreich. Radentheinit ist ein metamorphes sehr grobkörniges Mineralgemenge aus grossblättrigem braunschwarzem Biotitglimmerschiefer, grossen rotbraunen Almandin Granaten und blaugrauem bis hellblauem Disthen. Es kann Quarz als Einschlüsse beinhalten aber nicht vorherrschen. Um 1850 fand ein Granatsucher auf der Millstätter Alp grosse Mengen von reinem roten Granat. Er stellte fest, dass die Granate aus dem sogenannten Lucknergraben am Laufenberg ob Radenthein stammen. Bis 1909 wurde der „Laufenberger“ Granat in Radenthein abgebaut und zur Bearbeitung in die berühmten böhmischen Schleifereien geliefert. Unter dem Markennamen „Böhmische Granate“ kamen sie als hochgeschätzte Qualitätsprodukte in den Handel. Ebenso wird heute der Radentheinit wieder zu Schmuck und allerlei Gebrauchsgegenständen verarbeitet.

 

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